Letzte Aktualisierung: 20. August 2026
Lars Kornetka hat sich vom Videoanalysten zu einem der interessantesten deutschen Fußballtrainer entwickelt. Nach Stationen bei bekannten Vereinen und mehreren Jahren als Assistent von Ralf Rangnick übernahm er im März 2026 erstmals dauerhaft die Verantwortung als Cheftrainer eines Profiteams.
Heute trainiert Kornetka Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga. Sein Werdegang zeigt, wie wichtig Datenanalyse, taktische Vorbereitung und moderne Trainingsmethoden im professionellen Fußball geworden sind.
Schnellinformationen zu Lars Kornetka
| Information | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Lars Kornetka |
| Geburtsdatum | 3. Januar 1978 |
| Nationalität | Deutsch |
| Aktuelle Position | Cheftrainer Eintracht Braunschweig |
| Amtsantritt | März 2026 |
| Vertrag | Bis 30. Juni 2028 |
| Frühere Hauptrolle | Videoanalyst und Co-Trainer |
| ÖFB | Seit 2022 Assistent von Ralf Rangnick |
| Ausbildung | Fußball-Lehrer beim DFB |
| Bekannte Stationen | Hoffenheim, Schalke, Bayern, Leverkusen, Leipzig, PSV |
Inhaltsverzeichnis
- Wer ist Lars Kornetka?
- Karriere vom Videoanalysten zum Trainer
- Lars Kornetka und das österreichische Nationalteam
- Cheftrainer bei Eintracht Braunschweig
- Trainerstil und taktische Ideen
- Fazit
- Häufig gestellte Fragen
Wer ist Lars Kornetka?
Lars Kornetka wurde am 3. Januar 1978 geboren und stammt aus Würselen in Nordrhein-Westfalen. Nach seinem Abitur interessierte er sich zunächst für Journalismus und sammelte Erfahrungen bei regionalen Medien sowie beim WDR, Premiere und DSF.
Sein Weg in den Profifußball begann 2007 bei der TSG Hoffenheim. Dort arbeitete er im Bereich Videoanalyse – zu einer Zeit, als detaillierte digitale Spielanalysen im deutschen Fußball noch deutlich weniger verbreitet waren als heute.
Damit gehört Kornetka zu einer Trainergeneration, deren Karriere nicht hauptsächlich über eine lange Profispielerlaufbahn führte. Seine Stärke entwickelte sich vielmehr aus Spielanalyse, taktischem Verständnis und Trainingsplanung.
Karriere vom Videoanalysten zum Trainer
Nach seinem Einstieg bei Hoffenheim arbeitete Kornetka laut Eintracht Braunschweig unter anderem als Videoanalyst beim FC Schalke 04 und beim FC Bayern München. Später wechselte er stärker auf den Trainingsplatz und übernahm Aufgaben als Co-Trainer.
Zu seinen weiteren Stationen gehörten Bayer 04 Leverkusen, RB Leipzig und die PSV Eindhoven. Außerdem arbeitete er bei Lokomotive Moskau zunächst beratend und später in einer leitenden Funktion für Sport und Kommunikation.
Seine wichtigsten beruflichen Stationen lassen sich vereinfacht so zusammenfassen:
- TSG Hoffenheim – Videoanalyse
- FC Schalke 04 – Videoanalyse
- FC Bayern München – Videoanalyse
- Bayer Leverkusen – Co-Trainer
- RB Leipzig – Co-Trainer
- PSV Eindhoven – Co-Trainer
- Lokomotive Moskau – Management
- Österreich – Co-Trainer
- Eintracht Braunschweig – Cheftrainer
Im Januar 2026 schloss Kornetka außerdem erfolgreich die Ausbildung zum Fußball-Lehrer beim Deutschen Fußball-Bund ab.
Interne Linkmöglichkeit: Hier eignet sich beispielsweise ein Artikel über den Beruf des Fußballtrainers, Videoanalyse im Sport oder moderne Fußballtaktik.
Lars Kornetka und das österreichische Nationalteam
Seit Juni 2022 arbeitete Lars Kornetka im Trainerteam von Ralf Rangnick bei der österreichischen Nationalmannschaft. Gemeinsam mit weiteren Assistenten war er an taktischer Vorbereitung, Trainingssteuerung und Spielanalyse beteiligt.
Die Zusammenarbeit war besonders eng, weil Kornetkas Vorstellungen gut zu Rangnicks Fußballphilosophie passen. Dazu gehören intensives Pressing, schnelles Umschalten nach Ballverlust und eine aktive Spielweise.
Kornetka blieb zunächst auch nach seiner Ernennung in Braunschweig parallel beim ÖFB tätig. Eintracht Braunschweig erklärte im März 2026 ausdrücklich, dass er seine Aufgabe bei Österreich bis zur Weltmeisterschaft 2026 fortsetzen würde.
Diese Doppelfunktion war ungewöhnlich, wurde aber zwischen Verein und Nationalverband abgestimmt.
Cheftrainer bei Eintracht Braunschweig
Am 10. März 2026 gab Eintracht Braunschweig die Verpflichtung Kornetkas als neuen Cheftrainer bekannt. Er unterschrieb einen ligaunabhängigen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und trat damit seine erste dauerhafte Cheftrainerstelle im deutschen Profifußball an.
Die Ausgangslage war schwierig. Braunschweig kämpfte in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg. Unter Kornetka gelang schließlich am letzten Spieltag der Klassenerhalt; laut Bundesliga.com gewann die Mannschaft drei seiner letzten neun Ligaspiele und spielte zweimal unentschieden.
Praktisches Beispiel: Saisonstart 2026/27
Der Start in seine erste vollständige Saison verlief bemerkenswert. Am 8. August 2026 gewann Eintracht Braunschweig auswärts beim 1. FC Magdeburg mit 6:1.
Ein einzelnes Spiel erlaubt noch keine zuverlässige Bewertung einer ganzen Saison. Der deutliche Auftakterfolg zeigte jedoch, dass Kornetkas Mannschaft ihre Vorbereitung auf Umschaltmomente und das Stören des gegnerischen Ballbesitzes effektiv umsetzen konnte.
Trainerstil und taktische Ideen
Kornetkas Fußball ist stark von moderner Analyse und von seiner Zusammenarbeit mit Rangnick geprägt. Bei seiner Vorstellung in Braunschweig betonte er, dass Gegenpressing nach Ballverlust für seine Mannschaft eine zentrale Rolle spielen soll.
Gegenpressing bedeutet, dass eine Mannschaft nach einem Ballverlust nicht sofort zurückweicht. Stattdessen versucht sie, den Ball möglichst schnell zurückzugewinnen.
Typische Merkmale seines Ansatzes sind:
- intensives Pressing,
- schnelles Umschalten,
- aktive Arbeit gegen den Ball,
- strukturierte Videoanalyse,
- klare taktische Aufgaben,
- Entwicklung junger Spieler.
Vor der Saison 2026/27 betonte Kornetka außerdem, dass die langfristige Entwicklung wichtiger sei als eine sofort perfekte Mannschaft. Junge Neuzugänge müssten Zeit bekommen, sich an die 2. Bundesliga zu gewöhnen.
Fazit: Lars Kornetkas Weg zeigt den modernen Fußball
Lars Kornetka zeigt beispielhaft, wie sich der Trainerberuf verändert hat. Seine Karriere begann nicht als prominenter Profispieler, sondern mit Videoanalyse und taktischer Arbeit. Über Co-Trainer-Positionen auf hohem Niveau führte dieser Weg schließlich zum Cheftrainerposten bei Eintracht Braunschweig.
Aktuelle Informationen zu seiner Arbeit veröffentlicht Eintracht Braunschweig als sein derzeitiger Verein. Hintergründe zur Trainerausbildung bietet der Deutsche Fußball-Bund, während der Österreichische Fußball-Bund über Kornetkas Arbeit im österreichischen Nationalteam informiert.
Der starke Klassenerhalt 2026 und der 6:1-Saisonauftakt gegen Magdeburg machten seinen Einstieg als Cheftrainer aufmerksamkeitsstark. Entscheidend wird jedoch die langfristige Entwicklung von Lars Kornetka und seiner Mannschaft über die gesamte Saison 2026/27 sein.
Häufig gestellte Fragen zu Lars Kornetka
Wer ist Lars Kornetka?
Lars Kornetka ist ein deutscher Fußballtrainer. Seit März 2026 ist er Cheftrainer von Eintracht Braunschweig.
Wie alt ist Lars Kornetka?
Kornetka wurde am 3. Januar 1978 geboren und ist im August 2026 48 Jahre alt.
Welche Vereine hat Lars Kornetka trainiert?
Er arbeitete unter anderem bei Hoffenheim, Schalke, Bayern München, Bayer Leverkusen, RB Leipzig und PSV Eindhoven. Seit 2026 ist er Cheftrainer von Eintracht Braunschweig.
Hat Lars Kornetka mit Ralf Rangnick gearbeitet?
Ja. Seit 2022 gehörte Kornetka als Co-Trainer zum Team von Ralf Rangnick bei der österreichischen Nationalmannschaft.
Wie lange hat Lars Kornetka Vertrag in Braunschweig?
Sein Vertrag bei Eintracht Braunschweig läuft laut Verein bis zum 30. Juni 2028 und wurde ligaunabhängig abgeschlossen.
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